China Business in Kaiping Tangshan

Erfolg im China Business nur mit professioneller Strategie

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China Business: Ihre unternehmerische Zukunft liegt in China!

28. Januar 2011 · Generelles, Wirtschaft

China Business


China Business Überlegungen sind aktueller denn je. Auf den europäischen Märkten wird sich in den meisten Branchen nicht mehr viel bewegen lassen, zumindest nicht nach oben.

Ganz anders China! Trotz eines gravierenden Exporteinbruchs von über 25% wurden auch im Jahr 2009 immer noch über 8% Wirtschaftswachstum erwirtschaftet. Das Jahr 2010 wird noch darüber abschliessen. Allein die Binnennachfrage von weit über einer Milliarde Menschen sorgt hier für unaufhaltsamen Nachfragesog.



Hier in China und in den umliegenden Ländern wie Vietnam und Korea spielt zukünftig der Takt der „Weltwirtschaftsmusik“. Auch für Ihre Produkte. Wenn Sie sich auch mittelfristig überhaupt noch am Markt behaupten wollen, dann kommen Sie an China Business nicht vorbei.

Aber Vorsicht! Etliche deutsche Unternehmer sind auch schon im China Business gescheitert und haben sich dort eine blutige Nase geholt. Wer ohne solide Vorbereitung, ohne seriöse, vernetzte Berater und ohne die Bereitschaft zur Anpassung an die lokalen Gegebenheiten nach China geht, hat meist schon verloren.

Im China Business ticken die Uhren völlig anders!

Da geht nichts mit Hauruck oder „Möge das bessere Produkt gewinnen“. Persönliche Beziehungen zu den Entscheidungsträgern (Beamte und Politiker) in den Stadt- und Distriktregierungen sind hier das A und O. Ohne geht nichts, danach praktisch alles.

Ja, Sie haben richtig gelesen! Im China Business haben immer noch die Partei bzw. die lokalen Regierungspolitiker auch im lokalen und regionalen Wirtschaftsleben das entscheidende Wort. Eine Marktwirtschaft westlicher Prägung gibt es im China Business nicht und wird es auch in den nächsten zwanzig Jahren dort nicht geben. Das mag mancher bedauern (oder auch nicht), ist aber ein unumstößlicher Fakt.

Im China Business gibt es eine faszinierende Melange aus Raubtierkapitalismus, sozialistischer Plan- und Cliquenwirtschaft sowie urchinesischen Traditionen und Verhaltensweisen, basierend unter anderem auf Konfuzius und Laotse.

China Business ist also anders, völlig anders!


Allein die Größe des Landes mit noch nicht voll ausgebauter Infrastruktur (China ist zu fast 50% immer noch ein Entwicklungsland!!), aber auch die Mentalitäts- und Verhaltensunterschiede in der Bevölkerung sowie stark divergierende wirtschaftliche Entwicklungsstufen sind meist unüberwindliche Hürden für eine konzertierte, landesweite Erschließung von Märkten. Das können noch nicht einmal global agierende Konzerne stemmen.



Es gibt es eine Vielzahl von lokalen und regionalen Marktclustern mit hohem Absatzpotenzial für ausländische Produkte. Man hat oft die Qual der Wahl, aber eine bewusste Konzentration auf die individuell passenden lokalen oder regionalen „Marktnischen“ ist unabdingbar. Wobei der Begriff „Nische“ vielleicht eher irreführend ist. So eine für chinesische Verhältnisse eher kleinere Stadt wie Tangshan hat immerhin fast 8 Millionen Einwohner!

Sie sollten sich nach Analyse der Marktgegebenheiten in verschiedenen Teilen Chinas für eine noch mehr oder weniger überschaubare Region als Ihre persönlichn Marktnische entscheiden, wie z.B.:

  • Die Bohai-Bucht mit der Fokusstadt Tangshan.

Dort können Sie die in langjähriger Aufbauarbeit schon vorhandenen, notwendigen Beziehungsnetzwerke (=Guanxi) nutzen. Aber das kann für Sie nur ein belastbarer „Steigbügel“ sein. Aufsitzen und reiten müssen Sie schon selbst!

Ohne ein massives persönliches Engagement des deutschen Unternehmers – auch immer mal wieder vor Ort in China – läuft es im Normalfall nicht optimal. Sie dürfen in China nicht die Zügel aus der Hand geben. Oder wie angeblich schon der alte Lenin sagte: Vertrauen ist gut, Kontrolle aber viel besser.

Und noch eine ungeschminkte Wahrheit:  Sie müssen vor Ort produzieren, um wirklich Fuß in diesem Markt zu fassen

Schon allein aus Kostengründen. Aber auch, um von den chinesischen Entscheidern in den lokalen Regierungsämtern voll akzeptiert zu werden. Genießen Sie erst einmal deren Patronat und persönlichen Schutz (auch in Sachen Know-how-Schutz!), stehen Ihnen allein schon in der Region gigantische Absatzmärkte offen. Mit Dimensionen, von denen man in Europa nur noch träumt.


Mit Unterstützung des offiziell akkreditierten Beraters und Deutschland-Repräsentanten der Stadtregierung von Tangshan, Dipl.-Kfm. Wolfgang Junius und seinem Team werden Ihnen dort Tür und Tor geöffnet:

  • Sie erhalten eine objektive, ehrliche Prüfung Ihres Vorhabens auf Marktchancen und Rentabilität.
  • In einem interkulturellen Workshop werden  Sie auf Ihre Reise gewissenhaft vorbereitet.
  • Sie werden von einem deutsch und chinesisch sprechenden Projektmitarbeiter persönlich nach Tangshan begleitet.
  • Dort werden die vorbereiteten Kontakte zu den wirklich relevanten Entscheidern und evt. potenziellen Erstkunden und sowie möglichen Zulieferern hergestellt.
  • Sie werden von unserem deutsch-chinesischen Beraterteam bei allen Ihren Vorbereitungen und Vorort-Verhandlungen loyal unterstützt. Die Stadtregierung will ausdrücklich und ganz bewusst nur WIN-WIN-Projekte fördern, bei denen beide Seiten auskömmliche Erfolge und Gewinne erzielen.
  • Auch qualifizierte Mitarbeiter sind mit unserer Unterstützung in Tangshan schnell gefunden.

Nutzen auch Sie die unvorstellbaren Möglichkeiten! Verkennen Sie aber auch nicht die Risiken. Informieren Sie sich zuerst einmal über Land und Leute.

Melden Sie sich zum kostenfreien Online-Kompaktkurs “China für Einsteiger” an. Völlig unverbindlich und gratis!


Das Beraterteam im deutschen Repräsentanzbüro von Kaiping Tangshan steht Ihnen jederzeit für alle Fragen und nähere Informationen zu Ihrem erfolgreichen China Business gerne zur Verfügung.

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Chinas Stadtregierungen gehen im Investorenmarketing neue Wege

14. Dezember 2010 · Presse-News

Pressemitteilung vom 14. 12. 2010

Die Distriktregierung von Kaiping – Tangshan (150 km von Beijing entfernt) nutzt erfolgreich die Zugkraft moderner Marketingstrategien zur Gewinnung deutschsprachiger Unternehmer für ihren Deutschen KMU-Industriepark.

Dabei beschreitet man ganz bewusst neue Wege abseits der ausgetretenen Pfade der üblichen Städtepräsentationen in schlecht besuchten IHK-Veranstaltungen mit drögen, langatmigen Reden chinesischer Lokalpolitiker und deutscher Verbandsfunktionäre.

Stattdessen ist Social Media Marketing angesagt. Mit Twitter, Facebook, YouTube und Corporate Blogs. Allein auf Twitter gibt es schon mehr als 21.000 Follower.

Diese auch für viele deutsche Mittelständler noch neuartigen (oder gar unbekannten) Tools und Kommunikationsstrategien bilden durch eine systematische Verknüpfung und Vernetzung für Kaiping die Grundlage des erstaunlichen Erfolgs, der sich durch eine Vielzahl von Anfragen interessierter, meist mittelständischer  Unternehmer aus Deutschland, Schweiz und Österreich zeigt.

Mehr lesen auf

www.investieren-in-china.com

www.china-business.org

www.twitter.com/chinaerfolg

Immer mehr Mittelstandsunternehmen wollen in China Fuß fassen. Viele stellen sich parallel dazu aber auch gleich die berechtigte Frage: Kann ich mir China überhaupt leisten?

Eines vorweg: China lässt sich nicht mit der Portokasse erobern. Zu einer lückenlosen Vorbereitung einer jeden China-Investition gehören primär einmal Markt- und Machbarkeitsstudien, um vor allem die richtigen Absatzregionen, aber auch die passendsten Produkte aus Ihrem Portfolio auszuwählen. Denn: China wird zwar von vielen als komplexes Land mit einem sehr komplexen Markt gesehen, aber das stimmt so nicht.

Nach Meinung aller Experten ist der chinesische Markt in homogener, einheitlicher Form gar nicht vorhanden. Es gibt viele regionale Märkte, jeder geprägt durch extreme Unterschiede, beginnend mit der Eß- und Sprachkultur, endend bei den Geschmäckern und Lieblingsfarben. Nicht umsonst betreiben Weltfirmen wie Volkswagen in China so genannte „Car- Clinics“, in denen getestet wird, welche Modelle und welche Kombinationen aus Farben und Ausstattungen die Kunden in den einzelnen Regionen bevorzugen würden.

Diese Vielzahl von lokalen und regionalen Marktclustern bietet ein hohes Absatzpotenzial für ausländische Qualitätsprodukte. Man hat oft die Qual der Wahl, aber eine bewusste Konzentration auf die individuell passenden lokalen oder regionalen „Marktnischen“ ist unabdingbar. Wobei der Begriff „Nische“ vielleicht eher irreführend ist. So eine für chinesische Verhältnisse eher kleinere Stadt wie Tangshan hat zum Beispiel immerhin fast 8 Millionen Einwohner!

Aber eins ist absolut sicher: Ohne professionelle, loyale Unterstützung schon auf der deutschen Seite ist das Scheitern vorprogrammiert. In jeder Stadt. Denn China ist anders, völlig anders.

Deutschland -Repräsentanz Kaiping-Tangshan Industriezentrum
Am Marienwäldchen 10 ***66583 Spiesen-Elversberg
Tel +49 (0)6821/97 33 11 *** Fax +49 (0)6821/97 33 12
E-Mail: kontakt@china-business.org

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Steuersystem und Unternehmensbesteuerung in China

19. November 2010 · Steuern

Im Jahre 2008 wurde das Steuersystem der VR China ein weiteres Mal reformiert. Für die kommenden Jahre kann mit weiteren Steuerreformen gerechnet werden. Entscheidende Neuerung seit 2008 ist, dass chinesische Unternehmen und Unternehmen mit ausländischem Kapital gleich besteuert werden. Ebenso wurden weitere Vergünstigungen für Unternehmen mit ausländischem Kapital gekürzt oder ganz gestrichen.

Die chinesische Steuerverwaltung besteht aus drei Ebenen. Auf der obersten Ebene steht das Finanzministerium, das für das gesamte Steuersystem verantwortlich zeichnet und für die einheitliche Anwendung der Steuervorschriften sorgen soll. Die zweite Ebene bildet die State Administration of Taxes (SAT), die unmittelbar dem Finanzministerium unterstellt ist und umfangreiche Regelungskompetenzen zugewiesen bekam. Die unterste Ebene bilden die lokalen Niederlassungen der SAT, die die Erhebung der nationalen Steuern durchführen sowie die Finanzämter der lokalen Gebietskörperschaften, die die lokalen Steuern erheben.

Unternehmen mit ausländischem Kapital unterliegen hauptsächlich folgenden Steuern:

Landesweit geltende Steuern Lokal unterschiedliche Steuern
Umsatzsteuer Stempelsteuer
Geschäftssteuer (Local Taxation Bureau) Urkundensteuer
Verbrauchssteuern Landschätzungsteuer
Ressourcensteuer/Vertragssteuer Fahrzeug- und Schiffnutzungsteuer
Zölle Grundsteuer
Körperschaftsteuer (State Taxation Bureau)
Einkommensteuer (Local Taxation Bureau) Andere Steuern und Abgaben.
Landwirtschaftsteuer

Das Steuerjahr ist grundsätzlich das Kalenderjahr.

Rechnungslegung / steuerliches Verfahren

Unternehmen sind wie in westlichen Ländern dazu verpflichtet, Bücher zu führen. Die Ausführungsvorschriften zum Körperschaftssteuergesetz für Unternehmen mit ausländischer Beteiligung enthalten detaillierte Ansatz- und Bewertungsvorschriften. Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz hinsichtlich der Rechnungslegung sind zulässig.

Ein neu gegründetes  Unternehmen mit ausländischem Kapital muss sich spätestens einen Monat nach Erhalt der Geschäftslizenz beim örtlichen Finanzamt anmelden.

Der von der Finanzverwaltung vorgegebene Kontenplan und die Formate für verschiedene Teile des Geschäftsberichts (Bilanz, G+V, Kapitalflussrechnung) müssen eingehalten werden. Die Buchhaltung muss auf der Grundlage von Originalbelegen erfolgen. Bücher sind in chinesischer Sprache zu führen, Fremdsprachen sind parallel aber zulässig. Die Aufbewahrungspflicht beträgt 15 Jahre, die Bücher sind in Yuan (Renminbi) zu führen.

Die Benutzung einer ausländischen Währung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Aus dem versteuerten Gewinn sind Kapitalrücklagen in unterschiedlicher Höhe (abhängig von der Gesellschaftsform) zu bilden. Das Unternehmen muss monatlich Berichte erstellen und innerhalb 15 Tagen nach Quartalsschluss eine vorläufige Steuererklärung abgeben. Eine 25%ige geschätzte Abschlagszahlung auf die Körperschaftssteuer für das gesamte laufende Jahr muss geleistet werden.

Körperschaftssteuer für Unternehmen mit ausländischem Kapital

Das neue Körperschaftssteuergesetz sieht einen einheitlichen Besteuerungssatz in Höhe von 25% für inländische und ausländische Unternehmen vor. Für Unternehmen, die vor der Gesetzesänderung altes Recht angewandt haben, das für ausländische Unternehmen einen Besteuerungssatz in Höhe von jeweils 15% oder jeweils 24% vorsah, gilt dieses weiterhin. Für diese Unternehmen gilt eine fünfjährige Übergangsregelung. Nach deren Ablauf ist auch für sie das neue Recht anzuwenden. Unternehmen, die zeitlich beschränkten Vergünstigungsregelungen unterfielen, können den zeitlichen Umfang ganz auskosten, auch wenn das neue Gesetz schon anwendbar ist. Unternehmen, die keinen Vergünstigungsregelungen unterfielen, können sofort den neuen Besteuerungssatz in Höhe von 25% anwenden. Unternehmen, für die die fünfjährige Übergangsregelung gilt, können zwischen den Vergünstigungsregelungen nach altem Recht oder dem neuen Besteuerungssatz in Höhe von 25% wählen.

Chinesische Umsatzsteuer (VAT)

Laut dem seit 1. Januar 1994 geltenden Mehrwertsteuergesetz sind in- und ausländische Personen umsatzsteuerpflichtig. Der Verkauf und der Import von Waren sowie Werkleistungen unterliegen der Umsatzsteuer. Elektrizität und Wärmeenergie sind mit eingeschlossen. Unter Werkleistungen versteht man Lohnveredelung bzw. Reparaturen.

Der Steuersatz beträgt derzeit 17% des vereinbarten Entgeltes. Die Umsatzsteuer für einige Waren der Grundversorgung ist um 4% auf 13% gekürzt (Getreide, Wasser, Kohle, Zeitungen und Bücher, chemische Dünger, Pestizide und landwirtschaftliche Ausrüstung). Einige Umsätze sind steuerbefreit, z.B. der Verkauf gebrauchter Güter des Anlagevermögens, unmittelbar vom Landwirt vertriebene Agrarerzeugnisse, Verhütungsmittel, in bestimmten Fällen importierte Werkzeuge, Forschungsausrüstung und gebrauchte Waren.

Chinesischen Kleinunternehmen ist es erlaubt, einen ermäßigten Steuersatz von lediglich 6% anzuwenden. Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer ist das Nettoentgelt einschließlich aller mit der Lieferung zusammenhängenden Kosten (Frachtkosten). Nur bei Vorlage einer ordnungsgemäß ausgestellten VAT-Rechnung ist der Vorsteuerabzug möglich. Auch der Export von Waren aus China ist steuerbar, d.h. unterliegt – trotz anderslautendem Gesetz – einer Ausfuhrumsatzsteuer von 17%.

Dennoch kann der Exporteur die auf den exportierten Waren lastende Vorsteuer abziehen. Des Weiteren kann der Exporteur eine Umsatzsteuerrückerstattung beantragen. Die Rückerstattungssätze sind jedoch meistens niedriger als die gezahlten 17%. Darüber hinaus ist mit sehr langen Erstattungsfristen zu rechnen. Das Rückerstattungssystem ist unkalkulierbar und hochgradig intransparent. Die Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao gehören mehrwertsteuerrechtlich nicht zur VR China.

Geschäftsteuer (Business-Tax)

Anhand der Geschäftssteuer werden Dienstleistungen und sonstige Leistungen besteuert. Bemessungsgrundlage ist das vereinbarte Entgelt. Von der Besteuerung sind einige kulturelle, soziale und medizinische Leistungen ausgenommen. Vorsteuerabzüge können nicht geltend gemacht werden.

Folgende Steuersätze (Geschäftsteuer) werden unserem Wissen nach derzeit erhoben:

Leistung Steuersatz (in%)
Transport, postalische Kommunikation, Bau, Kultur und Sport 3
Übertragung gewerblicher Schutzrechte, Veräußerung unbeweglichen Vermögens, Dienstleistungen (Vertretungen, Hotel- und Restaurantgewerbe, Tourismus, Leasing, Marketing). 5
Finanzen und Versicherung 7
Consulting-Leistungen 5,3
Verkauf von Immobilien 5
Unterhaltungsdienstleistungen 5-20

Verbrauchssteuern / Ressourcensteuer / Vertragssteuer

Die Konsumsteuer ist eine Luxussteuer, die hauptsächlich Importe betrifft, d.h. sie wird nur beim Import oder beim Verkauf durch den Hersteller fällig. Grundlage für die Besteuerung ist der Importpreis bzw. der Verkaufspreis des Produzenten in China. Diese Steuer erhöht die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer/ Einfuhrumsatzsteuer.

Ware Steuersatz (in %)
Zigaretten 30-45
Weine und Spirituosen 5-25
Kosmetika 30
Schmuck und Edelsteine 10
Motorräder 10
Automobile* 3-8

*zuzüglich Kraftfahrzeugerwerbssteuer (10% auf Bruttokaufpreis).

Die Ressourcensteuer richtet sich nach der Art und Menge des jeweiligen Rohstoffes, der in China abgebaut bzw. ausgebeutet wird.

Bei der Veräußerung von Immobilien (Landnutzungsrechte / Gebäude) fällt die Vertragssteuer an. Die Steuersätze unterliegen provinzieller Festsetzung (3-5%).

Besteuerung einer Vertretung / Representative Office

Vertretungen, die sich ausschließlich auf Hilfsleistungen für das ausländische Unternehmen beschränken (Vertrieb der eigenen Produkte des Mutterhauses, Marktforschung für die eigene Produktion) sind steuerfrei. Jedoch werden alle Tätigkeiten, die darüber hinausgehen und die ursprüngliche Konzeption eines Vertretungsbüros “sprengen”, besteuert (Managementberatung, Werbung, Steuer- und Rechtsberatung, Beratungen durch Banken, etc.). Die Besteuerung kann auf drei unterschiedliche Methoden erfolgen (separate Buchhaltung, Gewinnschätzungsmethode, Cost-Plus-Methode).

Steuerbefreiungen und -erleichterungen für ausländische Investitionen

Um ausländische Investitionen anzuziehen, gibt es in der VR China eine Vielzahl von Steuervergünstigungen, die regional sowie branchenbezogen stark differieren. Um Vergünstigungen (auf Körperschaftsteuer, Geschäftsteuer, Umsatzsteuer, Einfuhrsteuern und andere Abgaben) zu erhalten, muss das Unternehmen grundsätzlich ausländisches Kapital aufweisen, das Investitionsvolumen muss ein Mindestmaß überschreiten und bestimmte Mindestbetriebsdauern sind einzuhalten. Ferner werden die Vergünstigungen erst gewährt, wenn der ausländische Investor tatsächlich seine Kapitaleinlage in voller Höhe erbracht hat. Bis dahin wird das Unternehmen steuerlich als rein chinesisches behandelt.

Steuerbefreiungen im Überblick:

10-jährige Steuervergünstigung Steuerbefreiung in den ersten 5 Gewinnjahren, 50%ige Reduzierung in den kommenden 5 Jahren. Unternehmen müssen auf mindestens 15 Jahre angelegt und in folgenden Bereichen tätig sein:

  • Equity Joint Venture im Kai- und Hafenbau,
  • Infrastrukturprojekte,
  • Bau-, Energie oder Transportprojekte in der Pudong New Area.
5-jährige Steuervergünstigung Steuerbefreiung in den ersten 2 Gewinnjahren, im dritten bis fünften Jahr 50%ige Steuerermäßigung. Produzierende Unternehmen mit ausländischem Kapital.
Sollte das Unternehmen in bestimmten Branchen oder abgelegenen Regionen tätig sein, sind längere Steuervergünstigungen möglich.
3-jährige Steuervergünstigung Steuerbefreiung im ersten Gewinnjahr, 50%ige Steuerermäßigung in den kommenden zwei Jahren. Equity Joint Ventures, die auf mindestens 10 Jahre Betriebsdauer angelegt sind und sich in bestimmten Hochtechnologie-Zonen niederlassen.
Dienstleistungsunternehmen in den Sonderwirtschaftszonen.

Neben diesen Steuerbefreiungen lässt das Körperschaftsteuergesetz weitere Vergünstigungen für Unternehmen mit ausländischem Kapital zu, wenn sie in bestimmten Regionen der VR China tätig werden. Hierzu zählen folgende Gebiete:

Besondere Gebiete, in denen Steuervergünstigungen gewährt werden Einzelregion / Bsp.
Sonderwirtschaftszonen Shenzhen, Zhuhai, Shantou, Xiamen, Hainan, Pudong (Shanghai)
Wirtschaftliche und technische Entwicklungszonen Beihai, Dalian, Fuzhou, Guangzhou, Ningbo, Qingdao, Tianjin, etc.
Offene Städte Changchun, Changsha, Chendu, Chonqing, Harbin, Hefei, Kunming, Nanning, Taiyuan, Xian, Zhengzhou, etc.
Export Processing Zones Dalian, Tianjin, Shenzhen, Guangdong, Wuhan, Chengdu, Huichun, etc.
High-Tech-Zones In verschiedenen chinesischen Städten: Beijing, Shenzhen, Suzhou, Xi’an, etc.

(Quelle: www.pfalz.ihk24.de)

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Völlig andere Erfolgsansätze im China Business erforderlich

19. November 2010 · Presse-News

Pressemitteilung am 19. November 2010

In China und in den umliegenden Ländern wie Vietnam und Korea spielt zukünftig der Takt der “Weltwirtschaftsmusik”. Auch für die Produkte der deutschen Mittelständler. An China führt zukünftig für international erfolgreiche Unternehmen kein Weg vorbei.

Die traditionellen europäischen Absatzmärkte sind für deutsche Unternehmer die nächsten Jahre in den meisten Fällen verbrannt und ausgelutscht. Hier wird sich nicht mehr viel bewegen lassen, zumindest nicht nach oben.

Ganz anders China! Trotz eines gravierenden Exporteinbruchs von über 25% wurden auch im Jahr 2009 immer noch über 8% Wirtschaftswachstum erwirtschaftet. Für 2010 erwartet die Regierung über 10%. Allein die Binnennachfrage von weit über einer Milliarde Menschen sorgt hier für unaufhaltsamen Nachfragesog.

Hier in China und in den umliegenden Ländern wie Vietnam und Korea spielt zukünftig der Takt der “Weltwirtschaftsmusik”. Auch für die Produkte der deutschen Mittelständler. Wenn diese sich auch mittelfristig überhaupt noch am Markt behaupten wollen, dann kommen sie an China nicht vorbei. So die eindeutige Meinung der Experten.

Aber der renommierte, erfahrene Chinaberater Dipl.-Kfm. Wolfgang Junius, Leiter des deutschen repräsentanzbüros der Stadt Tangshan rät auch zur Vorsicht! Etliche deutsche Unternehmer sind in China auch schon gescheitert und haben sich dort eine blutige Nase geholt.

Zitat Wolfgang Junius: “Wer ohne solide Vorbereitung, ohne seriöse, lokal gut vernetzte Berater und ohne die Bereitschaft zur Anpassung an die lokalen Gegebenheiten nach China geht, hat meist schon verloren. Man könne nur immer wieder nur auf folgende Grunderkenntnis hinweisen:

Im China-Business ticken die Uhren völlig anders!”

Da geht nichts mit Hauruck oder “Möge das bessere Produkt gewinnen”. Persönliche Beziehungen zu den Entscheidungsträgern (Beamte und Politiker) in den Stadt- und Distriktregierungen sind hier das A und O. Ohne geht nichts, danach praktisch alles.

Ja, Sie haben richtig gelesen! In China haben immer noch die Partei bzw. die lokalen Regierungspolitiker auch im lokalen und regionalen Wirtschaftsleben das entscheidende Wort. Eine Marktwirtschaft westlicher Prägung gibt es in China nicht und wird es auch in den nächsten zwanzig Jahren dort nicht geben. Das mag mancher bedauern (oder auch nicht), ist aber ein unumstößlicher Fakt.

In China gibt es eine faszinierende Melange aus Raubtierkapitalismus, sozialistischer Plan- und Cliquenwirtschaft sowie urchinesischen Traditionen und Verhaltensweisen, basierend unter anderem auf Konfuzius und Laotse.

China-Business ist also anders, völlig anders!

Allein die Größe des Landes mit noch nicht voll ausgebauter Infrastruktur (China ist zu fast 50% immer noch ein Entwicklungsland!!), aber auch die Mentalitäts- und Verhaltensunterschiede in der Bevölkerung sowie stark divergierende wirtschaftliche Entwicklungsstufen sind meist unüberwindliche Hürden für eine konzertierte, landesweite Erschließung von Märkten. Das können in vielen Fällen noch nicht einmal global agierende Konzerne erfolgreich stemmen.

Es gibt es eine Vielzahl von lokalen und regionalen Marktclustern mit hohem Absatzpotenzial für ausländische Produkte. Man hat oft die Qual der Wahl, aber eine bewusste Konzentration auf die individuell passenden lokalen oder regionalen “Marktnischen” ist unabdingbar. Wobei der Begriff “Nische” vielleicht eher irreführend ist. So eine für chinesische Verhältnisse eher kleinere Stadt wie Tangshan hat immerhin fast 8 Millionen Einwohner!

Aber Chinaexperte Junius weist eindringlich auf folgenden Umstand hin: “Die schon vorhandenen lokalen Beziehungsnetzwerke können für den deutschen Unternehmer nur ein belastbarer ‘Steigbügel’ sein. Aufsitzen und reiten müsse er schon selbst! Ohne ein massives persönliches Engagement des deutschen Unternehmers – auch immer mal wieder vor Ort in China – laufe es im Normalfall nicht optimal. Man darf in China nicht die Zügel aus der Hand geben. Oder wie angeblich schon der alte Lenin sagte: Vertrauen ist gut, Kontrolle aber viel besser”.

Und noch eine ungeschminkte Wahrheit verrät Experte Junius: “Sie müssen kurz über lang vor Ort lokal produzieren, um wirklich Fuß in diesem Markt zu fassen”.

Schon allein aus Kostengründen. Aber auch, um von den chinesischen Entscheidern in den lokalen Regierungsämtern voll akzeptiert zu werden. Genießt der deutsche Unternehmer erst einmal deren Patronat und persönlichen Schutz (auch in Sachen Know-how-Schutz!), so stehen allein schon in der Region gigantische Absatzmärkte offen. Mit Dimensionen, von denen man in Europa nur noch träumt.

Nutzen auch Sie die unvorstellbaren Möglichkeiten des chinesischen Marktes! Verkennen Sie aber auch nicht die Risiken. Informieren Sie sich zuerst einmal über Land und Leute.

Dazu bietet das Kaiping Tangshan Industriezentrum unter anderem den kostenfreien Online-Kompaktkurs “China für Einsteiger” an. Völlig unverbindlich und gratis!
www.china-business.org

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