Neuauftragseingänge: Chinesische Schiffbauindustrie liegt weltweit erstmals vor Südkorea auf dem ersten Platz
Die Finanzkrise hat die weltweite Schiffbaubranche gigantisch beeinflusst. Seit August /September 2008 hat sich das Volumen der Neubauaufträge dramatisch reduziert.

Im Jahr 2009 sind auf chinesischen Werften noch Neubauten mit einer Gesamttonnage von über 42 Millionen DWT fertig gestellt worden. Im Vergleich zu 2008 war das ein Wachstum von 47%.
Damit hält China jetzt bei den fertig gestellten Neubauten einen Weltmarktanteil von 34,8%. Im Vergleich zu 2008 ein Anstieg um 5,3%.
Neue Schiffbauaufträge aus dem Jahr 2009 hatten für chinesische Werften ein Volumen von 26 Millionen DWT. Im Vergleich zu 2008 ist das ein Rückgang um 55 %.
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Schlagwörter: CSSC·Schiffbau·Schiffbau in China
Der Handelskonflikt zwischen China und der EU und den USA ist vom chinesischen Handelsministerium auf weitere Erzeugnisse ausgeweitet worden. Das Ministerium erließ am 20. Oktober vorläufige Antidumpingzölle auf die Einfuhr bestimmter Nylonfasern aus Europa, den USA, Russland und Taiwan. Nach Ansicht des Ministeriums werden diese Kunstfasern von den ausländischen Herstellern in China günstiger verkauft als auf deren Heimatmärkten.
Die betroffenen Unternehmen, darunter die BASF SE, müssen für entsprechende Lieferungen nach China nun eine Sicherheitszahlung als Abschlag für einen späteren Antidumpingzoll leisten. In einer Stellungnahme bedauerte BASF die Entscheidung Chinas, die vorläufigen Strafzahlungen zu erheben. Das Unternehmen habe bisher eng mit den chinesischen Behörden bei der Untersuchung zusammengearbeitet und werde dies auch weiterhin tun, da die Maßnahmen noch nicht endgültig festgelegt worden seien, hieß es. Betroffen ist unter anderem auch der US-Mischkonzern Honeywell.
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Schlagwörter: Antidumpingzoll·Handelskrieg·Nylonfasern
6. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert · Automobil, Wirtschaft
Die Audi AG hat im September in China mehr Autos verkauft als jemals zuvor. Im September setzten das Ingolstädter Volkswagen-Tochterunternehmen erstmals mehr als 15.000 Fahrzeuge in einem Monat ab. Dies ist laut einer Pressemitteilung der Audi AG ein Anstieg von 37% im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Von Januar bis September kletterten die Absätze in China und Hongkong um 20% auf rund 109.000 Fahrzeuge. Besonders hoch war die Nachfrage für die Langversion der Mittelklasse-Limousine Audi A4L, die in dem Zeitraum um satte 53% zulegte. Der Absatz des A6L, eine typische Dienstwagenlimousine stieg um 16%.
Weiteres Wachstum erwartet der Autokonzern aus der Erweiterung der lokal in China gefertigten Produktpalette. Erst vor wenigen Tagen hat eine Montagehalle in Changchun die Produktion des Audi Q5 aufgenommen. Bis 2015 will Audi das exklusive Händler- und Servicenetz von derzeit 139 auf mehr als 200 Betriebe ausweiten. (Quelle: Dow Jones Newswires)
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Schlagwörter: Audi·Autobranche China·Wachstumsphase
4. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert · Automobil, Wirtschaft
Die chinesische Zeitung China Quality Daily bemängelt fehlende Regeln und Standards für die chinesischen Elektromobilbauer. In der chinesischen Automobilbranche entstünden durch Überproduktion strukturelle Risiken; viele Unternehmen hätten staatliche Subventionen für den Bau von Elektromobilen beantragt. Der zuständige Koordinator der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission, Chen Bin, habe bereits vor einer Überhitzung in diesem Sektor gewarnt.
Den meisten Unternehmen mangele es weiterhin an eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, stattdessen würden einzelne Komponenten zugekauft und montiert. Insgesamt sei das Fertigungsniveau niedrig; kein Elektromodell könne ausreichende Verkaufszahlen vorweisen. Ebenso fehle es am Nachweis über Sicherheits- und Zuverlässigkeitsprüfungen, insbesondere Langfriststatistiken gebe es nicht. Chinesische Branchenexperten hielten Regulierungsprozesse für die Forschung und Entwicklung sowie die Einführung von verbindlichen Standards für unverzichtbar. (Quelle: China Industry Daily)
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Schlagwörter: Autoindustrie·Elektroauto·Entwicklungsdefizite·Fehlende Standards·Überkapazität