Der Siegeszug umweltfreundlicher Technologien könnte in den nächsten Jahren durch Engpässe in der Rohstoffversorgung gebremst werden. Gefährdet ist der Nachschub an sogenannten seltenen Erden, einer Klasse von Metallen, die unter anderem zum Bau von Windkraftanlagen und Hybridautos benötigt wird.
Besonders die Elemente Lanthan und Neodym spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung leistungsfähiger Magnete und Batterien für Windkraftgeneratoren und Elektromotoren.
Nun plant Marktführer China, den Export dieser Rohstoffe stark zu beschränken. Stattdessen will die chinesische Regierung die Vorkommen vorzugsweise für den Eigenbedarf nutzen. Damit droht Beijing, nicht-chinesischen Produzenten von Industriegütern wie zum Beispiel Autokonzernen, Handyherstellern und Kraftwerksausrüstern von der Versorgung mit wichtigen Grundstoffen abzuschneiden. Dies könnte die internationalen Wettbewerbsbedingungen zu Gunsten heimischer Firmen verschieben.
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Schlagwörter: Europium·Lanthan·Neodym·Rohstoff-Exportverbote·Seltene Erden·Terbium·Thulium·Yttrium·Zer
Kooperationsvereinbarung mit einem chinesischen Erdölunternehmen unterzeichnet, das eine gemeinsame Erschließung von Biomasse- Energie vorsieht. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, das Pilotprojekt vorerst in den südwestchinesischen Provinzen Yunnan und Sichuan in Gang zu setzen. Geplant ist eine gesamte Aufforstungs-Fläche von 40 000 Hektar. Aus den Baumsamen soll pro Jahr planmäßig 60 000 Tonnen Bio-Diesel erzeugt werden.
Qian Nengzhi, Verantwortlicher des Büros für Energiegewinnung beim chinesischen Staatlichen Amt für Forstwirtschaft, sagt, für eine Optimierung der nationalen Energiestruktur sei es bedeutungsvoll, die Nutzung von Waldbiomasse landesweit zu verstärken: “China ist ein Land, das unter dem Mangel an Kohle, Erdöl und Erdgas leidet. Eine verstärkte Nutzung von Biomasse kann die Energiestruktur unseres Landes optimieren. Hierbei spielt die Waldbiomasse eine entscheidende Rolle. Eine Entwicklung in dieser Richtung trägt dazu bei, die Energieversorgung vielenorts zu sichern und gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung auf dem Lande zu fördern und die bäuerlichen Einkommen zu erhöhen.”
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Schlagwörter: Biodiesel·Energie aus Bäumen·Energieversorgung·Holz-Biomasse
22. August 2009 · Kommentare deaktiviert · Windkraft, Wirtschaft
Die „Chinese Wind Energy Equipment CWEE“, Chinas internationale Leitmesse für die Windenergie-Branche, findet 2010 in der Zeit vom 27.-29. April 2010 im “Shanghai New International Expo Center” statt, wenige Tage vor Eröffnung der Shanghai WORLD EXPO.
Bereits heute zeichnet sich infolge der großen staatlichen Investitionshilfen im Bereich der erneuerbaren Energien ein Wachstumsschub der Branche ab. China investiert in den eigenen Markt und kontert den Herausforderungen der Weltfinanzkrise, solange der Dollar noch ausgegeben werden kann. Die Veranstalter, die “Chinese Wind Energy Equipment Association”, das “Wind & Tidal Power Special Committee”, die “World Wind Energy Association” und das “Shanghai International Sourcing Promotion Center” sind angesichts der damit einhergehenden Aufmerksamkeit zuversichtlich, die große Nachfrage an Produkten und Dienstleistungen für den auch in China dynamisch wachsenden Windenergiesektor durch ein ebenso großes Angebot nationaler und internationaler Aussteller und Anbieter befriedigen zu können.
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19. August 2009 · Kommentare deaktiviert · Branchen, Solar, Wirtschaft
Experten erwarten in der deutschen Solarwirtschaft eine Pleitewelle, obwohl der Staat die Branche direkt und indirekt mit beachtlichen Summen fördert. Doch davon profitieren die inländischen Hersteller kaum noch. Nachdem zahlreiche Zellenhersteller massiv in die roten Zahlen gerutscht sind, fürchten Branchenexperten nun einen Niedergang vieler Unternehmen.
Vor allem China hat seine Stellung bei der Solartechnik massiv ausgebaut. Binnen zwei Jahren stieg der Weltmarktanteil des Landes auf mehr als 30 Prozent. Und auch andere asiatische Staaten wie Taiwan, Südkorea und Indien holen auf.

Chinesische Hersteller wie Suntech Power, Yingli Solar oder Trina Solar profitieren davon, dass sie deutlich günstiger arbeiten als ihre deutsche Konkurrenz. Nach aktuellen Berechnungen der Schweizer Großbank UBS bauen chinesische Unternehmen Anlagen mittlerweile um ein Drittel günstiger. Die Preise für Solarmodule rutschen deshalb weltweit immer tiefer.
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Schlagwörter: Pleitewelle·Solarbranche·Subventionsmarkt Deutschland·weltweite Überkapazitäten