Trotz der globalen Krise hat Chinas Industrie Pekinger Medienberichten zufolge ihre Produktion kräftig gesteigert.
Im September hat sich der Ausstoß im Vorjahresvergleich voraussichtlich um 14,1 Prozent erhöht, wie das staatliche “China Securities Journal” am Mittwoch unter Berufung auf Pekinger Zentralbankkreise berichtete. Damit hätte die Industrie ihren Ausstoß noch stärker gesteigert als im Vormonat, als die Produktion um 12,3 Prozent anzog.
Chinas Regierung gibt das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für das dritte Quartal mit 8,9 % an. Die Regierung sieht das Reich der Mitte damit auf einem guten Weg, in diesem Jahr das selbst gesteckte Wachstumsziel von acht Prozent zu erreichen. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt hatte zuletzt gerade auch wegen des milliardenschweren Konjunkturprogramms an Fahrt gewonnen.
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Schlagwörter: China Konjunktur·Quartalswachstum
Chinas Versicherungsgesellschaften dürfen (= müssen) zukünftig auch auf dem Heimatmarkt in hochwertige Gewerbeimmobilien investieren. Dieser Markt leidet nach einer langjährigen Boomphase besonders krass unter der Weltwirtschaftskrise. Die staatliche Versicherungsaufsicht hat die Anlagerichtlinien für die Versicherungsunternehmen aktuell gelockert. Diese verwalten zusammen rund 380 Mrd. Euro Versichertengelder. Es fehlen zwar noch Details, wie viel die Versicherer im Höchstfall in Gewerbeimmobilien anlegen dürfen, aber mit Blick auf entsprechende Deregulierungsschritte in der Vergangenheit könnten fünf bis acht Prozent der Anlagesumme in den Markt fließen – maximal also rund 30 Milliarden Euro.
Die Analysten des Immobilien-Großmaklers Jones Lang kalkulieren mit mindestens 23 Mrd. Euro, die vor allem in Geschäftsbauten in Toplagen fließen werden. Bereits dieses Volumen wäre mehr als doppelt so viel, wie derzeit in hochklassige Immobilien in Chinas boomender Wirtschaftsmetropole Schanghai investiert sind.
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Schlagwörter: Gewerbeimmobilienmarkt·Versichertengelder
China verschiebt eine endgültige Lösung seiner letzten Bankenkrise: Die Regierung verlängerte die Laufzeit von Anleihen, die im Zuge einer Rettungsaktion für die Branche vor einem Jahrzehnt ausgegeben worden waren, und die nun unter anderem in der Bilanz der China Construction Bank stehen. Zehnjährige Bonds über 247 Mrd. Yuan (25 Mrd. Euro), die ursprünglich am Montag fällig geworden wären, würden nun auf Anordnung des Finanzministeriums weitere zehn Jahre laufen, teilte das mittlerweile nach Börsenkapitalisierung zweitgrößte Institut der Welt am Dienstag mit.
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Schlagwörter: Bankenkrise·China Bad Bank·Kredit-Altlasten
Marktentwicklung
Der chinesische Maschinenbau hat insgesamt die schlimmsten Folgen der Weltwirtschaftskrise wohl schon überwunden. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Segmente in schweres Wetter geraten sind. Insbesondere Branchen, deren Abnehmer stark exportorientiert sind, wie beispielsweise Hersteller von Textilien und Bekleidung oder Kunststofferzeuger, vermelden massive, teils Existenz bedrohende Umsatzverluste.
So gingen die Umsätze der Textilmaschinenproduzenten schon in den ersten elf Monaten 2008 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 10,4% zurück. In den ersten beiden Monaten 2009 hat sich die Lage weiter verschärft, so dass die Erlöse um weitere 19% einbrachen.
Andere Maschinenbausparten, deren Kunden weniger vom Exportgeschäft abhängen, hat die Krise nur leicht getroffen. Hinzu kommt, dass die Konjunktur- und Stimulanzprogramme der chinesischen Regierungen aller Ebenen in vielen Bereichen ihre Wirkung zeigen. Dies gilt insbesondere für die Abnehmer im Kraftfahrzeugbau, dem Tiefbau und im Eisenbahnsektor.
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Schlagwörter: aktuelle Situation·Entwicklungstendenzen·Maschienimport China·Maschinenbau China·Maschinenexport China