Die chinesischen Währungsreserven sind auf 2,13 Billionen Dollar gestiegen. Das sind plus 17,8 % im ersten Halbjahr. Allein im Juni lag der Zuwachs bei 42 Milliarden Dollar.
Allerdings zeigen die Zahlen der chinesischen Zentralbank auch, dass der Export rückläufig war. Das wiederum bedeutet, dass der Anstieg vorrangig auf den Zufluss ausländischer Investitionen zurückzuführen sein muss. Chinas Devisenreserven sind mehr als doppelt so hoch wie die von Japan, das immerhin auf dem zweiten Platz liegt.
China verfügt dank seiner über Jahre hinweg boomenden Exportwirtschaft über die größten Währungsreserven der Welt. Mit Blick auf die wachsende Verschuldung der USA im Kampf gegen die Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich die chinesische Regierung zuletzt wiederholt besorgt über die Stabilität des US-Dollars geäußert.
China ist größten Gläubiger der USA und besitzt etwa ein Viertel der gesamten in ausländischer Hand befindlichen US-Schulden. Etwa 70 Prozent der Devisenreserven sind in auf Dollar lautenden Vermögenswerten angelegt. (Quellen: Die Presse.com, Dow Jones)
