15. Juli 2009 · Kommentare deaktiviert · Finanzen
Die chinesischen Währungsreserven sind auf 2,13 Billionen Dollar gestiegen. Das sind plus 17,8 % im ersten Halbjahr. Allein im Juni lag der Zuwachs bei 42 Milliarden Dollar.
Allerdings zeigen die Zahlen der chinesischen Zentralbank auch, dass der Export rückläufig war. Das wiederum bedeutet, dass der Anstieg vorrangig auf den Zufluss ausländischer Investitionen zurückzuführen sein muss. Chinas Devisenreserven sind mehr als doppelt so hoch wie die von Japan, das immerhin auf dem zweiten Platz liegt.
China verfügt dank seiner über Jahre hinweg boomenden Exportwirtschaft über die größten Währungsreserven der Welt. Mit Blick auf die wachsende Verschuldung der USA im Kampf gegen die Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich die chinesische Regierung zuletzt wiederholt besorgt über die Stabilität des US-Dollars geäußert.
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Schlagwörter: Wertpapiere
28. Juni 2009 · Kommentare deaktiviert · Finanzen, Wirtschaft
In den letzen Jahren haben viele chinesische Investoren bei ausländischen Banken große Verluste erlitten. Sie alle kauften ein Wertpapier, das heute den Spitznamen “I will kill you later” trägt.
Die Beijinger Geschäftsfrau Hao Ting wurde 2007 von einem Vermögensberater der singapurischen DBS Bank überzeugt und investierte 80 Millionen Yuan in ein Wertpapier namens KODA. Nach einem Jahr fand sie, dass sie der Bank plötzlich noch 90 Millionen Yuan schuldete. Weil sie die “Schulden” nicht mehr tilgen kann, hat die Bank nun in Beijing und Hongkong einen Prozess gegen sie angestrengt.
Das ist kein Zufall. Es gibt in Beijing duzende Millionäre, die durch diese “Vermögensverwaltung” alle Geldmittel verloren und jeweils den Banken noch Millionen Yuan schulden. Der Beijinger Rechtsanwalt Lai Jianping hat auf gleicher Weise bei der niederländischen ABN AMRO Bank (Hong Kong) 21 Millionen Yuan eingebüßt.
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Schlagwörter: China·Finanzspekulanten·Wertpapiere·Zockerverluste