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China erhebt Antidumpingzölle auf Importe von Kunstfasern

21. Oktober 2009 · Keine Kommentare · Petrochemie, Wirtschaft, Zollvorschriften

Der Handelskonflikt zwischen China und der EU und den USA ist vom chinesischen Handelsministerium auf weitere Erzeugnisse ausgeweitet worden. Das Ministerium erließ am 20. Oktober vorläufige Antidumpingzölle auf die Einfuhr bestimmter Nylonfasern aus Europa, den USA, Russland und Taiwan. Nach Ansicht des Ministeriums werden diese Kunstfasern von den ausländischen Herstellern in China günstiger verkauft als auf deren Heimatmärkten.

Die betroffenen Unternehmen, darunter die BASF SE, müssen für entsprechende Lieferungen nach China nun eine Sicherheitszahlung als Abschlag für einen späteren Antidumpingzoll leisten. In einer Stellungnahme bedauerte BASF die Entscheidung Chinas, die vorläufigen Strafzahlungen zu erheben. Das Unternehmen habe bisher eng mit den chinesischen Behörden bei der Untersuchung zusammengearbeitet und werde dies auch weiterhin tun, da die Maßnahmen noch nicht endgültig festgelegt worden seien, hieß es. Betroffen ist unter anderem auch der US-Mischkonzern Honeywell.

Seit Jahresbeginn haben die USA und die EU Strafzölle und Antidumpingmaßnahmen gegen eine Reihe chinesischer Produkte, darunter Autoreifen und Stahlrohre, eingeführt. China hat Klage gegen diese Maßnahmen vor der Welthandelsorganisation eingereicht. (Quelle: Finanznachrichten.de)

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