Die China National Machinery and Equipment Import and Export Corporation (CMEC) hat mit der Regierung von Gabun eine Vereinbarung über die Erzausbeutungsrechte in Belinga geschlossen. Entsprechend der Vereinbarung wird ein Joint-Venture-Unternehmen über die aus der Mine Belinga in den nächsten 25 Jahren jährlich bis zu 30 Millionen Tonnen Erz fördern.
Das gesamte Erzprojekt in Gabun wird einschließlich Infrastruktur voraussichtlich über 750 Millionen US Dollar kosten. Zur Infrastruktur gehören 500 km Eisenbahnnetz, Staudämme und Tiefseewasserhafen sowie Wasserkraftwerke. Das Belinga Eisenerz-Projekt wird Chinas bisher größte Investition in Afrika. Finanziert wird dieses Vorhaben durch die Export-Import Bank of China.
Die Belinga Eisenerzmine wurde im Jahr 1955 entdeckt und befindet sich in den entlegenen Forest Hills, 500 km östlich von der Hauptstadt Libreville. Sie verfügt über nachgewiesene Vorkommen von mehr als 500 Millionen Tonnen.
Das Projekt soll dazu beitragen, den steigenden Bedarf Chinas nach Eisenerz auch für die Zukunft zu sichern. So erreichten die Erzeinfuhren im vergangenen Jahr 380 Millionen Tonnen. Laut Prognosen wird sich der Erzimport bis 2012 auf 625 Millionen Tonnen erhöhen.
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