Vor wenigen Wochen verkündete General Motors den Verkauf der Marke nach China. Doch jetzt hört man, dass die Regierung in Beijing das Geschäft untersagen wird. Grund ist die politische Erkenntnis, dass der Monster-Geländewagen ein wahrer Spritschlucker ist – und somit nicht zur aktuellen Umweltstrategie des Landes passe.
Der im Insolvenzverfahren steckende GM-Konzern braucht für den Verkauf an den Spezialmaschinen-Hersteller Sichuan Tengzhong die Erlaubnis der chinesischen Behörden. Diese störe besonders der hohe Spritverbrauch der Hummer-Modelle, berichtete kürzlich der staatliche Rundfunksender. Dieser widerspreche dem Ziel, die Umweltverschmutzung durch Chinas Industrie zu senken.
Tengzhong fehle zudem jegliche Erfahrung für den Bau dieser Art von Autos. Es ist ein Privatunternehmen, das bislang im Straßenbau, Hochbau und der Ausrüstung für die Energieindustrie erfolgreich tätig gewesen ist.
